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Im Gespräch mit Samuel Gerber
Architekt und Direktor Livit

Rollläden sind multifunktionell einsetzbar. Fur Samuel Gerber, Architekt und Erfinder des meistgebauten Hauses in der Schweiz, dem „Penta“ von Haus+Herd, sind sie von grosser Bedeutung. Als Direktor der Immobilienverwaltungsgesellschaft Livit wünscht er sich mehr Mieter, die die Vorteile der Rollläden schätzen.

Samuel Gerber, als Architekt haben Sie sich im Bereich der Typenhäuser einen Namen gemacht. Da spielen Kosten eine wichtige Rolle. Wie gewichten Sie das Thema Sonnenschutz?
Sonnenlicht ist schön und erwünscht. Ich aber habe eine Glatze und brauche einen Sonnenschutz. Ich habe einen Bildschirm und brauche einen Blendschutz. Meine Tochter schläft lange und will verdunkeln. Meine Fenster wollen Schutz vor Sonne und Regen. Rollläden schaffen alles in einem und bedeuten somit Komfort.

Rollläden schneiden bezüglich Lärmschutz und Sicherheit gut ab. Wie beurteilen Sie das?
Sie sind besser als Lamellen. Ich finde es angenehm, dass man bei geschlossenen Rollläden das Fenster offen lassen kann.

Gibt es aus architektonischer Sicht weitere Vorteile?
Gut finde ich, dass man beispielsweise gelochte Rollladen anpassen kann. Sie können gestalterisch eingesetzt werden, fungieren aber als Sonnenschutz, Blendschutz, zum Verdunkeln, als Lärmschutz und als Schutz vor Einbrechern.

Sie vertreten als Livit-Direktor die Sicht der Vermieter und schauen Architekten bezüglich Kosten und Ästhetik auf die Finger. Beeinflusst dies Ihre Haltung gegenüber dem Einbau von Rollläden?
Ja, weil mich das Flächige der Rollläden jetzt weniger stört und weil mir die Wünsche der Mieter, die die Vielseitigkeit der Rollläden schätzen, wichtiger geworden sind.